Robert-Koch-Institut – Corona-Infos
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Deutsches Ärzteblatt
- New Haven – Eine neue Studie deutet darauf hin, dass SARS-CoV-2 nach der Genesung einer Schwangeren nicht im Plazentagewebe verbleibt. Allerdings beobachteten US-amerikanische Forschende strukturelle Veränderungen der Plazenta, die möglicherweise bestehen bleiben ( JAMA Network Open 2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.8567). Eine…[weiter lesen]
- Ferrara/Padua – Fast 5 % der Gesamtmortalität in Europa gehen auf plötzliche unerwartete natürliche Todesfälle zurück. Das zeigte eine epidemiologische Studie anhand von Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus 26 europäischen Ländern ( The Lancet Regional Health – Europe 2026; DOI: 10.1016/j.lanepe.2026.101655). Im Zeitraum 2010 bis 2020 nahm…[weiter lesen]
- Boston – Eine hohe Last an DNA des Ebstein-Barr-Virus (EBV) könnte mit der Entwicklung von Hodgkin-Lymphomen assoziiert sein. Das berichtet eine amerikanische Arbeitsgruppe im Fachmagazin Nature (2026; DOI: 10.1038/s41586-026-10288-y). Das Forschungsteam um Nolan Kamitaki analysierte Proben von mehr als 917.000 Personen. Einen Zusammenhang mit der…[weiter lesen]
- Bristol – Eine Infusion des Interleukin-6-Antikörpers Tocilizumab hat in einer randomisierten Pilotstudie bei schwer zu therapierender Depression mit erhöhten CRP-Werten innerhalb weniger Wochen somatische Symptome gelindert. Der Effekt war zwar nicht statistisch signifikant, könnte aber dennoch von Bedeutung sein, wie Forschende in JAMA Psychiatry…[weiter lesen]
- Berlin – Fachgesellschaften, Verbände und Krankenkassen haben zum Weltnichtrauchertag dazu aufgerufen, Tabakprodukte unattraktiver zu machen und die Prävention von tabakbedingten Schäden zu stärken. „Die aktuelle Drogenaffinitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) ist alarmierend: Nach zuletzt stagnierenden Raucherquoten…[weiter lesen]
- Gesunder Schlaf könnte mit geringerem Risiko für gastrointestinale Krebserkrankungen assoziiert seinChicago – Gesunder Schlaf war in einer Auswertung der UK Biobank mit einem geringeren Risiko für 6 verschiedene gastrointestinale Krebserkrankungen assoziiert. Die Ergebnisse wurden auf der Digestive Disease Week (DDW) vorgestellt (Abstract Mo1993). Für die Analyse wurden selbst berichtete Daten von mehr als 472.000 Teilnehmenden der prospektiven…[weiter lesen]
Bundesgesundheitsministerium – Pressemeldungen
- Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat am 27. Mai die Charité besucht und sich dort zur Versorgung des US-amerikanischen Ebola-Patienten aus der Demokratischen Republik Kongo mit Vertretern der Klinik ausgetauscht. Der Patient wurde auf Bitten der USA zur Behandlung in die Sonderisolierstation der Charité nach Berlin gebracht. Seine Familienangehörigen sind ebenfalls dort aufgenommen worden.
- Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und der parlamentarische Staatssekretär Dr. Georg Kippels haben am Montag den japanischen Vize-Gesundheitsminister Masayuki Kamiya und seine Delegation im Bundesgesundheitsministerium in Berlin empfangen.
- Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat am 14. April 2026 ihre Vorschläge für eine Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung vorgestellt, die die Ausgabenentwicklung enger an die Einnahmen koppeln soll. Ohne diese Reform würden die Belastungen für Versicherte und Arbeitgeber um ein Vielfaches höher ausfallen als mit der Reform. Die Beiträge würden so planbarer, sozialverträglich und über die kommenden […]
- Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat zusammen mit ihrer irischen Amtskollegin Dr. Jennifer Carroll MacNeill das Endometriosezentrum der Charité Berlin besucht.
- Bei ihrem Klinikbesuch in Dresden betonte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, wie wichtig eine bundesweit flächendeckende Versorgung für Kinder und Jugendliche ist, die an Long Covid erkrankt sind: „Durch den Aufbau von Spezialambulanzen werden junge Patientinnen und Patienten bestmöglich auf ihrem Weg zur Genesung unterstützt. Das zeigt auch, dass unsere Förderung ankommt und die Versorgungslage langfristig verbessert […]
- Anlässlich des 19. Tags der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar 2026 rückt das Bundesgesundheitsministerium eine bessere Versorgung von Betroffenen in den Fokus. Dabei zeigen sich in der versorgungsnahen Forschung erste Erfolge für präzise Diagnostik und individuelle Therapien.
Ärztezeitung – Medizin
- Unter bestimmten Voraussetzungen können Ärztinnen, Ärzte und MFA problemlos von zuhause arbeiten, ist Dr. Bahman Afzali überzeugt. Ein Anteil von bis zu 40 Prozent der Arbeitszeit kann im Home-Office erbracht werden, betont der Allgemeinmediziner – und schildert, wie es bei ihm funktioniert.
- Fleisch beugt einer aktuellen Studie zufolge einer Demenz vor. Allerdings gilt das wohl nur für eine spezielle Gruppe an Menschen und nur durch unverarbeitetes Fleisch. Für alle anderen ergeben sich hingegen eher Nachteile.
- In der aktualisierten S2k-Leitlinie zu neuroimmunologischen Erkrankungen sind nun auch die neuen McDonald-Kriterien für die MS-Diagnose inkludiert. Das hat auch therapeutische Konsequenzen.
- Das Bundessozialgericht bestätigt, was zuvor auch Sozialgerichte schon zur GKV-Leistungspflicht und insbesondere zur Kryokonservierung geurteilt hatten: Die Erstattung greift erst mit gültiger EBM-Position.
- Im Labor gezüchtetes Herzmuskelgewebe kann offenbar die Pumpfunktion des Herzens von Menschen mit Herzinsuffizienz verbessern. Der Nutzen dieser Therapie wurde erstmals in einer kleinen klinischen Studie gezeigt.
- Hat ein Patient bereits einen Elektrorollstuhl, so entbindet dies die Krankenkasse nicht, ihm auch noch einen Aktivrollstuhl zu zahlen. Wichtig sei die autonome Fortbewegung, meint das Gericht.
Ärztezeitung – Politik
- Fleisch beugt einer aktuellen Studie zufolge einer Demenz vor. Allerdings gilt das wohl nur für eine spezielle Gruppe an Menschen und nur durch unverarbeitetes Fleisch. Für alle anderen ergeben sich hingegen eher Nachteile.
- Das Bundessozialgericht bestätigt, was zuvor auch Sozialgerichte schon zur GKV-Leistungspflicht und insbesondere zur Kryokonservierung geurteilt hatten: Die Erstattung greift erst mit gültiger EBM-Position.
- 40 Millionen Heilmittelverordnungen erhalten GKV-Versicherte jährlich. Richtlinienkonforme EDV-Unterstützung soll Verordnungsmängel verhindern. Laut Bundesregierung ist das aber nicht immer möglich.
- In der Debatte um die Primärversorgung der Zukunft hilft weder das Hohe Lied auf die HzV noch ihr Schlechtreden. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken benötigt konstruktive Vorschläge, wie Patientensteuerung besser gelingt.
- Hat ein Patient bereits einen Elektrorollstuhl, so entbindet dies die Krankenkasse nicht, ihm auch noch einen Aktivrollstuhl zu zahlen. Wichtig sei die autonome Fortbewegung, meint das Gericht.
- Im Vorfeld der politischen Auseinandersetzungen um die Einführung eines Primärarztsystems sorgt eine Evaluation der HzV-Verträge der Techniker Krankenkasse (TK) für Aufmerksamkeit. Ihre Aussagekraft ist allerdings begrenzt.
Ärztezeitung – Praxis & Wirtschaft
- Das Bundessozialgericht bestätigt, was zuvor auch Sozialgerichte schon zur GKV-Leistungspflicht und insbesondere zur Kryokonservierung geurteilt hatten: Die Erstattung greift erst mit gültiger EBM-Position.
- 40 Millionen Heilmittelverordnungen erhalten GKV-Versicherte jährlich. Richtlinienkonforme EDV-Unterstützung soll Verordnungsmängel verhindern. Laut Bundesregierung ist das aber nicht immer möglich.
- Hat ein Patient bereits einen Elektrorollstuhl, so entbindet dies die Krankenkasse nicht, ihm auch noch einen Aktivrollstuhl zu zahlen. Wichtig sei die autonome Fortbewegung, meint das Gericht.
- Im Bundesrat zeichnet sich eine massive Ablehnungsfront gegen das GKV-Sparpaket ab. Die meisten finanzwirksamen Instrumente sollten gekippt werden, wenn es nach dem Willen des federführenden Fachausschusses geht.
- Wann sind anästhesiologische Leistungen bei Eingriffen nach Abschnitt 2 des AOP-Katalogs abrechenbar? Die Unsicherheit ist seit einer missglückten Formulierung im EBM so groß, dass sich KBV und Kassen jetzt zu einer Klarstellung veranlasst sahen.
- Die im Masterplan Medizinstudium angestrebte Reform inklusive neuer Approbationsordnung kommt nicht voran. Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden schöpft nach dem Deutschen Ärztetag wieder Hoffnung.
Ärztezeitung – Panorama
- Die Zahl der Hautkrebs-Fälle steigt seit Jahren. Allerdings werden durch regelmäßige Screenings wohl auch mehr Fälle erkannt. Auch bei den Todesfällen ist die Tendenz weiter steigend.
- Seit vielen Jahren können Ärztinnen und Ärzte das „Rezept für Bewegung“ verordnen. Nun hat ein erster Anbieter das Formular in seine Praxissoftware eingebunden.
- Der Anteil der Raucherinnen und Raucher liegt seit Jahren bei rund 20 Prozent. Besonders beliebt ist Rauchen bei den 40- bis 50-Jährigen. Jugendliche interessieren sich für Liquids und Nikotinbeutel.
- Sport kann ein wichtiger Bestandteil in der Behandlung von Menschen mit Depressionen sein. Voraussetzung dafür: die Sportart finden, die ihnen gefällt und die sie regelmäßig machen. So können Ärztinnen und Ärzte vorgehen.
- Milliardenumsätze mit Nikotinbeuteln: Sie schmecken oft süß, enthalten aber ein Nervengift. Warum die WHO vor dem neuen Trend warnt und wie Konzerne junge Leute mit Lifestyle-Versprechen ködern.
- Wer mit Kindern hoch hinaus will, sollte gut planen. Denn abgesehen von den Risiken durch UV- und Kälteexposition sind sie auch anfälliger für die Höhenkrankheit als Erwachsene. Was zu beachten ist und weshalb gerade bei Schnupfen abzuraten ist.
