Robert-Koch-Institut – Corona-Infos
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Deutsches Ärzteblatt
- Brisbane – Ferngesteuerte Cyborg-Kakerlaken sollen künftig verschütteten oder eingeklemmten Menschen zur Hilfe eilen und ihnen überlebenswichtige Medikamente verabreichen. Das schreiben australische Forschende in einem Beitrag in Advanced Science (2026; DOI: 10.1002/advs.76973). Sie konnten im Laborversuch zeigen, dass die manipulierten Tiere…[weiter lesen]
- Berlin – Die Linkspartei im Bundestag dringt auf eine Ausweitung des Versichertenkreises sowie die Einbeziehung weiterer Einkünfte in die soziale Pflegeversicherung. „Wir brauchen eine solidarische Pflegeversicherung, in die alle einzahlen – auch diejenigen, die heute privat versichert sind“, sagte die Linken-Gesundheitspolitikerin Evelyn Schötz. Zu…[weiter lesen]
- Münster – Die Fraktionsspitzen von Union und SPD haben sich auf einen Fahrplan für die Regierungsarbeit bis zum Jahresende verständigt. Das erklärten Union-Fraktionschef Thorsten Frei, SPD-Fraktionschef Matthias Miersch und CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann nach einer Fraktionsklausurtagung bei einer Pressekonferenz in Münster. Man sei „alle…[weiter lesen]
- Berlin – Eine Vereinbarung dazu, wie die Leistungen der geplanten sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen vergütet werden, haben GKV-Spitzenverband, Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und PKV-Verband erzielt. In einer gemeinsamen Mitteilung von heute hieß es, die Vereinbarung wurde einvernehmlich ausgehandelt und schaffe…[weiter lesen]
- Dresden – 19 weitere Absolventen eines Modellprojekts haben ihr Medizinstudium in Ungarn abgeschlossen und beginnen nun in Sachsen ihre Ausbildung zum Facharzt. Allesamt hätten sie ihr Studium mit herausragenden Leistungen abgeschlossen, informiert die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen. Später sollen sie helfen, die medizinische Versorgung in…[weiter lesen]
- Berlin – Patienten sollen aus Sicht des Präsidenten der Bundesärztekammer (BÄK), Klaus Reinhardt, vor einem Besuch beim Fachmediziner zunächst den Hausarzt aufsuchen. Wer dies nicht tue, solle einen Nachteil spüren, sagte Reinhardt der Funke Mediengruppe . Es gehe dabei nicht zuerst ums Geld, betonte er. „Wer sich nicht an sinnvolle Spielregeln hält,…[weiter lesen]
Bundesgesundheitsministerium – Pressemeldungen
- Ein neues Fachgremium erarbeitet Vorschläge zur rechtskonformen Ausgestaltung der Standortklausel, um Investitionen und Beschäftigung am deutschen Pharmastandort zu fördern.
- Nach seiner Ernennung durch den Bundespräsidenten hat Dr. Carsten Linnemann am 29. Juli 2026 das Amt als Bundesminister für Gesundheit übernommen. Seine Amtsvorgängerin Nina Warken wurde zuvor zur Chefin des Bundeskanzleramts und Bundesministerin für besondere Aufgaben berufen.
- Warken: „Wir sind besonders stark, wenn Forschung, Industrie und Versorgung an einem Strang ziehen.“Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat das neue Exzellenz-Zentrum für Präzisionsonkologie am Universitätsklinikum Essen eröffnet. Das Zentrum soll neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krebserkrankungen schaffen. „Die Nuklearmedizin in Essen steht stellvertretend für die Stärken unserer Gesundheitsversorgung: Ein breiter Zugang zu Spitzenmedizin auf dem neuesten Stand der Entwicklung", so die Ministerin.
- Zum Auftakt des Hauptstadtkongresses 2026 hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken die Bedeutung unternehmerischer Innovationen für anstehende Strukturreformen im deutschen Gesundheitssystem unterstrichen.
- Am 20. und 21. Juni 2026 öffnete das Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen des Tags der offenen Tür der Bundesregierung wieder seine Türen für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Viele nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit ihren Familien einen Blick hinter die Kulissen des Ministeriums zu werfen und mit Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen.
- Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat als Gast an der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Länder am 10. und 11. Juni in Hannover teilgenommen, die sich auch mit den anstehenden Reformen für ein leistungsfähiges und bezahlbares Gesundheitssystem befasste. Warken betonte, dass diese Herausforderungen nur Hand in Hand zwischen Bund und Ländern gelingen können.
Ärztezeitung – Medizin
- Ein kleines Häkchen auf dem Laborzettel ist schnell gesetzt – doch nicht jede Laborwert-Bestimmung ist sinnvoll und zielführend. Ein paar Beispiele aus der täglichen klinischen Praxis.
- Zur Abklärung einer therapierefraktären Schilddrüsenunterfunktion empfiehlt sich ein stufenweises Vorgehen. In vielen Fällen reicht schon die akribische Anamnese, um unnötige Dosissteigerungen und Laboruntersuchungen zu vermeiden.
- Am 28. August, startet in München der Herzkongress 2026 der europäischen Kardiologen-Gesellschaft ESC. Viele neue Studien zu wichtigen kardiologischen Themen stehen auf dem „Hot Line“-Programm.
- Mit Mpox infizierten sich bislang vor allem Männer, die Sex mit Männern haben und oft den Partner wechseln. In Berlin tritt die Infektion nun zunehmend auch bei anderen Personengruppen auf.
- Bei Unterschreitung von Mindestquoten: Niederlassungsförderung für Rheumatologen, Neurologen und PsyDie Niederlassung oder Anstellung von Neurologen, Rheumatologen sowie Psychiatern wird in der KV Bayerns jetzt gefördert. Gesucht werden Ärztinnen und Ärzte besonders in drei Regionen.
- Die richtige Inhalationstechnik ist entscheidend für eine erfolgreiche Therapie pulmologischer Erkrankungen. Vor allem bei Kindern können dabei viele Fehler passieren.
Ärztezeitung – Politik
- Sascha Raddatz vom Bundesverband Gesundheits-IT sieht das GeDIG als Meilenstein für die Digitalisierung, blickt auf einige Punkte aber auch sehr kritisch. Was ihm in der Debatte vor allem fehlt, erklärt er im Podcast „Die Berliner Stunde“.
- Kleineren Kliniken, die bei der Leistungsgruppenzuteilung nicht mithalten können, ermöglicht die Transformation zu sektorenübergreifenden Versorgungszentren den Fortbestand. Die pauschale Vergütung stationärer Leistungen bietet nach einhelliger Meinung der Vertragspartner eine solide Kalkulationsgrundlage.
- Die Hausärztinnen und Hausärzte steigen mit einer klaren Forderung in die Debatte über die Primärversorgung ein: Die Politik solle voll auf die HZV in ihrer aktuellen Form setzen.
- Die allermeisten extrabudgetären Leistungen werden ab 2027 gedeckelt. Die KBV versucht hinter den Kulissen bereits, mit den Krankenkassen Ausnahmen zu verhandeln – keine leichte Sache offenbar.
- Deutschlandweit mangelt es an Suchtmedizinern. Hausärzte können und müssen die Lücke füllen. Warum sie keine Scheu vor süchtigen Patienten haben sollten. Und wann sich sogar die Substitutionsmedizin lohnt.
- Pharmahersteller werden durch das GKV-Sparpaket stärker zur Kasse gebeten. Kurzfristig will die Koalition daher bestimmte Firmen entlasten: Wer hierzulande investiert und produziert, soll weniger Herstellerabschläge zahlen.
Ärztezeitung – Praxis & Wirtschaft
- Ein kleines Häkchen auf dem Laborzettel ist schnell gesetzt – doch nicht jede Laborwert-Bestimmung ist sinnvoll und zielführend. Ein paar Beispiele aus der täglichen klinischen Praxis.
- Kleineren Kliniken, die bei der Leistungsgruppenzuteilung nicht mithalten können, ermöglicht die Transformation zu sektorenübergreifenden Versorgungszentren den Fortbestand. Die pauschale Vergütung stationärer Leistungen bietet nach einhelliger Meinung der Vertragspartner eine solide Kalkulationsgrundlage.
- In Deutschland gibt es 3,5 Millionen Unternehmen – ein Großteil davon beschäftigt bis zu neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Bundesverband Freier Berufe betont ihre wichtige Rolle für die Gesellschaft.
- Die Hausärztinnen und Hausärzte steigen mit einer klaren Forderung in die Debatte über die Primärversorgung ein: Die Politik solle voll auf die HZV in ihrer aktuellen Form setzen.
- Ein Oberarzt der Universitätsmedizin Rostock soll über Wochen menschenverachtende Äußerungen in den sozialen Medien gepostet haben – und das auf seinem öffentlichen Profil. Nun hat die Klinik den Mann freigestellt.
- Die allermeisten extrabudgetären Leistungen werden ab 2027 gedeckelt. Die KBV versucht hinter den Kulissen bereits, mit den Krankenkassen Ausnahmen zu verhandeln – keine leichte Sache offenbar.
Ärztezeitung – Panorama
- Ein Oberarzt der Universitätsmedizin Rostock soll über Wochen menschenverachtende Äußerungen in den sozialen Medien gepostet haben – und das auf seinem öffentlichen Profil. Nun hat die Klinik den Mann freigestellt.
- Jeder Fünfte erwägt einer neuen Erhebung zufolge, sich vorsorglich für einen längeren Zeitraum krankschreiben lassen, um nicht erneut zum Arzt zu müssen, sofern die AU ab dem ersten Tag Pflicht wird.
- Die Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften lag laut Statistischem Bundesamt bei den Promovierenden vorn. Dies gilt vor allem für Frauen, bei den Männern führt eine andere Disziplin.
- Laut einer Umfrage eines Health-Tech-Unternehmens scheuen sich die Deutschen, im Urlaub Ärzte zu konsultieren – vor allem aus zwei Gründen.
- Vigilanzminderungen können auf eine Vergiftung hinweisen. Häufig steckt Alkohol dahinter – manchmal aber auch Fingerhut, Eibe und Co. Welche Substanzen im „Trend“ liegen und wie Ärzte am besten vorgehen, erklärt Intensivmedizinerin Pia Lebiedz.
- Patienten motivieren, damit sie Therapien durchhalten und nicht abbrechen ist nicht immer einfach. Yael Adler gibt Tipps, wie Ärztinnen und Ärzte es schaffen, dass ihre Patientinnen und Patienten am Ball bleiben. Sie nutzt dazu auch gerne den Überraschungseffekt.
